Das Mark Hughes Laboratorium für Zell- und molekulare Ernährung

Das Mark Hughes -Laboratorium für Zell- und molekulare Ernährung wurde dank einer großzügigen Spende von herbalife im UCLA Center für Human Nutrition ("Zentrum für menschliche Ernährung") eingerichtet. Seine Aufgabe ist es, die Ernährungswissenschaft durch den Einsatz der fortschrittlichsten Methoden in Forschung und Entwicklung voranzubringen. Das neue Labor wird es den Wissenschaftlern der UCLA erstmals ermöglichen, pflanzliche Stoffe durch eine "multi-dimensionale Identifizierung" genannte Methode detailliert zu bestimmen. Während viele Laboratorien chemische methoden zur Bestimmung pflanzlicher Produkte einsetzen, wird das UCLA Labor diese chemische Identifizierung routinemäßig nut Tests verbinden, in denen die Wirkungsweisen pflanzlicher Stoffe auf lebende Zellen untersucht werden.
Auf seinem Weg in die Zukunft möchte Herbalife in vollem Umfang von dem Fachwissen der UCLA und anderer bedeutender Universitäten profitieren, indem sich Herbalife für die Unterstützung von Forschungsarbeiten engagiert, die mit den durch diese modernsten Techniken bestimmten und identifizierten pflanzlichen Stoffen arbeiten.

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Was ist dran an "Herbalife? Interview mit Michael Kann, Herbalife Berater
Von Frank Terhorst, MHB

 

Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nährstoffe, die der menschliche Körper für die Erhaltung seiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit braucht. Der Organismus benötigt sie zum Aufbau und zur Erhaltung von Zellen und Gewebe, sowie zur Regelung des Stoffwechsels. Immer mehr Veröffentlichungen in den Medien machen auf diese Thematik aufmerksam. Der wohl bekannteste Hersteller solcher Produkte ist die Firma Herbalife, mit Sitz u.a. in Deutschland. Vertrieben werden diese Nahrungsergänzungen, die sich u. a. durch ihre Erfolge bei der Gewichtsreduktion einen Namen machten, ausschließlich durch das Network Marketing - Prinzip. Wir haben einen der erfolgreichsten Berater bei Herbalife dazu befragt: Michael Kann, 57, aus Frankfurt/Main, ist seit vielen Jahren in diesem Geschäft tätig.
 

Herr Kann, Herbalife Nahrungsergänzung kann man nicht in der Apotheke kaufen, steht aber im Ruf, einen wissenschaftlich fundierten Boden zu haben. Wie kommt das?

Herbalife hatte schon immer ein medizinisch-wissenschaftliches Beratergremium, das bei der Entwicklung und Weiterentwicklung der Produkte mitgewirkt hat. Die Einrichtung des „Mark Hughes Cellular & Molecular Nutrition Laboratory“ an der UCLA (University of California, Los Angeles) soll in Zusammenarbeit mit einem aus internationalen und nationalen Wissenschaftlern bestehenden Beratergremium neue Forschungsarbeiten planen und durchführen, um die wissenschaftlichen Grundlagen für neue Produkte der Spitzenklasse für Herbalife zu schaffen.
 

Die Produkte werden also per Direktvertrieb weitergegegeben. Ist das nicht ungewöhnlich?

Der ausschließliche Direktvertrieb von Konsumprodukten einzelner Hersteller ist ja nicht so ungewöhnlich. Immer dann, wenn es sich um erklärungs- und betreuungsbedürftige Verkaufsvorgänge handelt, ist der Direktvertrieb sinnvoll. Handelt es sich – wie bei uns – um Produkte, die der Verbraucher im allgemeinen nicht kennt oder deren Nutzen und Bedarf ihm nicht vertraut sind, dann kann – anders als durch die bekannten Strategien des Absatz-Marketings – dem Interessenten eine genau auf ihn zugeschnittene Information über die Produkte und deren Nutzen gegeben werden. Wir sind aber nicht am Verkauf der Produkte interessiert, sondern daran, dass die Kunden Ergebnisse mit unseren Produkten erzielen. Die Betreuung der Kunden ist eines der herausragenden Vorteile des Direktvertriebs, so wie wir ihn praktizieren, und erlaubt uns außerdem, eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie zu geben.
 

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Übergewicht. Sogar jedes fünfte Kind in Deutschland ist bei der Einschulung übergewichtig.

Diese Fakten sind in der Tat alarmierend. Die Veröffentlichungen der Presse zu diesem Thema machen betroffen, denn es besteht die Gefahr, dass eine große Anzahl (vielleicht 20-30 Prozent ?) der nächsten Generation, nach dem heutigen Stand der Kenntnis, erhebliche Gesundheitsprobleme haben wird, aber auch Probleme der Sozialintegration und vermutlich auch große Probleme am Arbeitsmarkt durch erhebliches Übergewicht. Erschreckende Vorstellungen. Die Eltern müssten von fachkundiger Seite – und nicht von Interessenvertretern – über die Ursachen und Problematiken des Übergewichts ihrer Kinder aufgeklärt werden. Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, Sport oder zumindest viel Bewegung, sind wünschenswert. Wenn feststeht, dass die Ernährung der Kinder nicht alle Mikronährstoffe enthält, die die Kinder für ihre körperliche und geistige Entwicklung benötigen, führt vermutlich kein Weg an Nahrungsergänzung vorbei.

 

Müssen wir unsere Essgewohnheiten künftig drastisch verändern und Nahrungsergänzungen in unseren Speiseplan einbauen?

Was heißt künftig? Meiner Meinung nach schon sehr lange! Nahrungsergänzung war von dem Moment an notwendig, als sich die Nahrung der Menschen veränderte: Von den Rohprodukten hin zu verarbeiteten Nahrungsmitteln, und durch Konservierung, Lagerung und Zubereitung nicht mehr die komplette Versorgung mit essentiellen Mikronährstoffen lieferte, die der menschliche Organismus seit Hunderttausenden von Jahren benötigt. Um auf „künftig“ noch einmal zurück zu kommen, so wäre es wünschenswert, dass diejenigen, die die Verbraucher Glauben machen, dass sie vollständig versorgt seien, wenn sie nur 4-5 mal am Tag Obst, Gemüse und Salat zu sich nehmen, ansonsten abwechslungsreich essen und sich körperlich betätigen, für die Gesundheitskosten dieser Fehlinformationen aufkommen müssten.
Auffällig ist die Diskrepanz zwischen den Aussagen renommierter Wissenschaftler, sowie den anerkannten Ergebnissen von Forschungsinstituten und den Aussagen der – vorsichtig ausgedrückt – Lobbyisten der Nahrungsmittelindustrie. Ich glaube nicht, dass man mit negativer Absicht die Nahrung in den Industrienationen in den heutigen Zustand gebracht hat. Man wusste es vermutlich Jahrzehnte lang nicht besser, was sehr bedauerlich ist, aber aus heutiger Sicht nicht mehr zu ändern ist. Die Zukunft wird zeigen, ob die Agrarwirtschaft und die Nahrungsmittelindustrie einen turnaround schaffen ähnlich dem im Umweltschutz und der Ökologie. Bis man dies schaffen kann wird aber vermutlich noch Jahrzehnte dauern.
 

Ihrer Meinung nach leben wir mit einem Mangel an Mikronährstoffen?

Seitdem aber bekannt ist, welche Mikronährstoffe für den menschlichen Organismus essentiell sind, und seitdem man weiß, dass diese in der Durchschnittsnahrung der Menschen in den Industrieländern nicht ausreichend vorhanden sind, kann man nicht so tun, als wären der Mangel und seine gravierenden Folgen nicht bekannt. Wenn heute jemand über die Folgen des Rauchens informiert ist und weiter raucht, so ist das zwar unverständlich und möglicherweise auch unsozial. Wenn aber die Menschen darüber informiert wären, dass ihre Nahrung möglicherweise nicht vollständig ist, und in vielen Fällen die Folgen davon mittel- und langfristig gesundheitliche Probleme bringen können, dann läge es in der freien Entscheidung von jedem, ob er Nahrungsergänzung nutzt oder nicht. Verschweigen und Desinformation ist auf jeden Fall für die Solidargemeinschaft kontraproduktiv.

(wellnessnachrichten.de)